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Quercitin

Struktur von Quercetin

Es zeigte sich, dass 1000 mg/Tag Quercetin über 14 Tage nach hohen Belastungen zu hoch signifikant weniger Muskelkater und einer signifikant höherer Leistung im Doppelblindversuch bei Sportlern führte als ein Placebo. Hervorzuheben ist das antioxidative Potential, da Quercetin ähnlich wie die Vitamine A, C und E als Radikalfänger wirkt. Der genaue Ablauf der Oxidations-Inhibierung in vivo wird allerdings noch diskutiert.

Quercetin gehört zwar auch zur Gruppe von Flavonoiden mit deutlich mutagenen Eigenschaften, es gibt aber keine Hinweise auf eine Toxizität beim Menschen, Tierversuche zeigten keine kanzerogene Wirkung von Flavonoiden. Im Vergleich zu Taxifolin weist Quercetin eine deutliche Mutagenität auf, allerdings ist dies an gewisse Bedingungen in der Zelle geknüpft. Auch wirkt Quercetin direkt gegen Krebs, indem es Tumorzellen am Wachstum hindert und deren Tod hervorrufen kann.

Dosis: 1g/d – 20mg/kg/d

Toxizität: LD50 – 159mg/kg/d

Quellen:

Resveratrol

Strukturformel von Resveratrol

In-vitro-Studien haben Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit gegen Krebszellen erbracht. Andere Studien haben positive Effekte der Substanz bei Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzkrankheiten, Alzheimer-Krankheit, Arthritis und manchen Autoimmunkrankheiten zeigen können.

In einer Tierversuchsstudie bekamen Mäuse eine besonders fettreiche Diät. Die gleichzeitige Gabe von Resveratrol verringerte dabei deutlich die Gewichtszunahme. Unter besonders hohen Resveratrol-Dosen konnte eine Verdoppelung der Ausdauerleistung beobachtet werden.

 

Quellen: